C-Mädels: Positiver Trend

Geschrieben von Alessandro Di Risio.

mit einer fast komplett neuen Mannschaft gingen wir in die Herbstrunde 2013. Viele neue Spielerinnen galt es zu integrieren. Schlussendlich sind wir momentan 24 C-Juniorinnen, wobei aufgrund Schule bzw. Konfirmationsunterricht die Mädels meist nur einmal die Woche trainieren konnten. Unsere Spiele waren, außer gegen die Walldorfer Mädels, ausgeglichen. Die Tabelle spiegelt nicht unbedingt die tatsächliche Stärke der Mannschaften wieder. Aber im Fußball zählen halt nur Tore und nicht Spielanteile oder gelaufene Kilometer. Und hinsichtlich der Torbilanz hat unser Stadtrivale vom KSC eben alles richtig gemacht. Fast hätten wir ja unsere Freunde aus Kickers Büchig noch zur Meisterschaft verhelfen können, aber kurz vor Schluss erhielten wir noch den objektiv verdienten Ausgleich gegen den KSC. Auch wenn wir vor dem Spiel gleich zwei Hiobsbotschaften verkraften mussten mit einer Krankmeldung und dem Ausfall unserer Ersatztorhüterin aufgrund einer Knieverletzung beim Warmmachen, woraufhin wir nun die dritte Feldspielerin zur Torhüterin machen mussten, gingen wir engagiert ins Spiel. Als Fußballer können wir mit einer solchen Situation gut umgehen und die Mannschaft setzte sogleich den KSC unter Druck. Normalerweise reagiere ich nicht auf Berichte anderer Mannschaften, da diese verständlicherweise eine gewisse Subjektivität beinhalten. Nur der KSC suggeriert in seinem Bericht Unfairnis seitens der Hagsfelder Spielerinnen und versucht grundsätzlich auf diese Art und Weise, nicht gewonnene Spiele in der Hinsicht zu rechtfertigen, dass Spielfeldbedingungen, Schiedsrichter oder Härte der Gegner hierfür verantwortlich sind. Wer Spielerinnen aus unteren Jugendmannschaften hochzieht, sollte Sorge dafür tragen, ob diese überhaupt physisch in der Lage sind, Zweikämpfe zu bestehen. Fußball ist ein körperbetontes Spiel und daher bleibt es nicht aus, dass es zu Berührungen kommt. Foulspiele gab es in diesem Spiel wenige, und wurden meist vom Schiedsrichter erkannt. Nicht unerwähnt möchte ich aber lassen, dass unsere Torjägerin (Zweitbeste Torschützin der Verbandsliga) in der zweiten Halbzeit nach einem Foul mit einer Bänderdehnung ausgewechselt werden musste. Nichtsdestotrotz ist Zweikampfstärke im Fußball erlaubt. Ebenso bedürfen Ein- und Auswechslungen nicht der Erlaubnis des Gegners. Aus Sicht des KSC-Berichts waren wohl die Einwürfe unsererseits spielentscheidend, da wir angeblich den Ball immer suchten? Hier ist eher zu vermuten, dass sich der KSC-Trainer über die vielen geahndeten Falscheinwürfe seiner Mannschaft geärgert hat........ Jedenfalls schossen wir bereits nach zwei Minuten das taktisch so wichtige 1:0 mit einem Distanzschuss, an welchem nicht der Rasen, sondern die Auswahltorhüterin Schuld war. Aber nur durch Fehler lernt man, dies erlebte auch unsere Verteidigerin, als sie einen kleinen Stellungsfehler machte und sofort mit dem Ausgleich kurz vor Schluss bestraft wurde. Macht nichts! Toll gekämpft, auch wenn vorne bei nominellen Stürmerinnen sicherlich mehr drin gewesen wäre. Schade waren nur die Reaktionen seitens des KSC nach dem Spiel. Sportliche Fairness sieht anders aus. Kaum eine Spielerin klatschte bei unseren ab, einige KSC-Eltern/Großeltern belagerten und beschimpften sogar den Schiedsrichter. Und dass die Betreuer/Trainer des KSC mir als Trainer den Handschlag verweigerten, empfinde ich als Sportler besonders schlimm. Quo vadis KSC? Unsere Mädels können jedenfalls stolz auf die letzten drei Spiele fürs neue Jahr aufbauen!
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